Zwischen Ledertaschen und Pinnwänden und Kicherkugeln Geschenke angucken und anfassen und sich freuen, ein bisschen, zwischendurch wird gegessen und ich stopfe mich kommentarlos voll, auch wenn die Currykürbiskrabbensuppe nicht schmeckt, aber an Weihnachten will man sich ja nicht mit seiner Mutter streiten. Ein bisschen peinlich, zusammen mit dem Neffen und der Mutter Weihnachtslieder zu spielen, auf der Blockflöte, wie in der Grundschule, ein bisschen schön, hinterher, dann mit The Wedding Present in meinem Zimmer, das schon lange nicht mehr mein Zimmer ist. Vorfreude auf Sonntag und Berlin und Zigaretten, wieder ein bisschen normaler, das alles hier. Auch wenn es mich rührt, dass ich sie eigentlich alle mag; den Bruder, der nicht hier ist, der Bruder, der Familie hat, die Eltern, ich wünschte, ich wäre jetzt in meinem richtigen Zimmer und es würde mir nicht alle fünf Minuten jemand über die Schulter gucken und mich fragen, was denn los ist, warum ich nicht da bin, richtig.